Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

 

2012: Die Staats- und Stadtbibliothek feiert ihren 475. Geburtstag

Heuer jährt sich zum 475. Mal die Gründung der alten reichsstädtischen Stadtbibliothek, deren direkte Nachfolgerin die heutige Staats- und Stadtbibliothek ist. Über die Anfänge im Jahr 1537 wissen wir leider sehr wenig. So heißt es dazu nur kurz und knapp in den "Annales Augustani" des berühmten Augsburger Arztes und Gelehrten Achilles Pirminus Gasser:
Jm diesem Jar ward auch Xysto Betuleio befohlen/ auß allen der Mönchen Libereyen vnd Bibliothecen/ die beste vnd alte Bücher außzusuchen/ vnd also ein newe Liberey anzurichten: Dieselbe zumehren vnnd bessern/ wurden von dem Rath auff alle Franckforter Meß 50. fl. newe Bücher darfür einzukauffen/ bewilligt/ vnd ward Hans Henrich Held der erste Bibliothecarius allhie darüber bestellt. Diese Liberey war anfänglich zun Predigern/ als aber dieselben Mönch widerumb in die Statt kamen/ hat mans zun Barfüssen gelegt/ biß endtlich folgender zeit das siebeneckichte Hauß zu S. Anna darzu gebawen worden.

Wir würdigen dieses Jubiläum mit einer eigenen Veranstaltungsreihe "475 Jahre Staats- und Stadtbibliothek" und bieten ab April im monatlichen Turnus Vorträge an, die sich mit der Geschichte und den Beständen dieser ältesten Augsburger Kultureinrichtung befassen. Die genauen Titel und Termine werden wir in den nächsten Wochen bekannt machen. Wir hoffen auf reges Interesse und zahlreichen Besuch!
 

07.02.2012 – Vortrag von Dr. Hans-Jörg Künast

Von der Meerjungfrau Melusine: Erfolgsgeschichte eines Romans vom 14.–19. Jahrhundert

Der „Melusine“-Roman gehört zu den populärsten Lesestoffen in ganz Europa vom ausgehenden Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Das zentrale Thema des Romans ist ein Tabu und sein Bruch. Die ältesten Erzählungen um den Sagenkern der scheiternden Verbindung einer Fee mit einem jungen Adeligen sind seit dem 12. Jahrhundert überliefert. Erste Textfassungen entstanden für den französischen Hochadel am Ende des 14. Jahrhunderts. Eine dieser französischen Vorlagen wurde 1456 von dem Berner Patrizier Thüring von Ringoltingen ins Deutsche übersetzt und bearbeitet. Erstmals gedruckt wurde die deutsche Bearbeitung fast gleichzeitig in Augsburg und Basel um das Jahr 1473/74. Aus den folgenden 400 Jahren sind noch 70 Ausgaben nachweisbar. Es dürfte jedoch noch zahlreiche weitere Auflagen gegeben haben.

Im Vortrag wird diese lange Überlieferungsgeschichte vorgestellt. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie haben die Textbearbeiter, Drucker und Buchillustratoren den Roman bearbeitet, damit er für das Lesepublikum verständlich und interessant blieb. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert haben einige Augsburger Drucker und Verleger eine wichtige Rolle bei der Popularisierung der „Melusine“ gespielt.

Dr. Hans-Jörg Künast studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Augsburg und Würzburg. Er promovierte zur Geschichte des Augsburger Buchdrucks und -handels zwischen 1468 und 1555. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bibliotheksgeschichte, Druck- und Buchhandelsgeschichte im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit.

 

13.03.2012  – Vortrag von PD Dr. Hans-Martin Kaulbach

Augsburger Schätze in Stuttgart: Das Geschlechterbuch von Hans Burgkmair d.J. und Heinrich Vogtherr d.J.

Das „Augsburger Geschlechterbuch“ von Hans Burgkmair dem Jüngeren und Heinrich Vogtherr dem Jüngeren entstand 1545/47. Es zeigt die Wappen der alten und der 1538 durch die Ratsvermehrung neu in das Patriziat aufgenommenen Familien. Die Figuren der Wappenhalter gehen auf Vorbilder von Hans Burgkmair dem Älteren zurück, teilweise auch auf Stiche des 15. Jahrhunderts. 

Durch den Erfolg des konkurrierenden „Geschlechterbuchs der löblichen Stadt Augsburg“ von Paul Hector Mair mit Holzschnitten von Christoph Weiditz II blieb das Projekt von Burg­kmair/Vogtherr unvollendet. Erst Wilhelm Peter Zimmermann druckte von den erhaltenen Eisenplatten 1618 eine Ausgabe als „Erneuertes Augsburger Geschlechterbuch“.

Der Stuttgarter Band mit 43 Vorzeichnungen und 53 Probedrucken der Radierungen bietet Einblicke in die Arbeitsweise der Künstler. Er wurde 1945 am Auslagerungsort von einem amerikanischen Soldaten gestohlen und kehrte nach einem Gerichtsurteil in New York 2010 in die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart zurück.

PD Dr. Hans-Martin Kaulbach ist in der Staatsgalerie Stuttgart u.a. zuständig für die Zeichnungen und Druckgraphik Deutschlands und der Niederlande vor 1800.

 

Wichtige Neuigkeiten

Anfang März 2012 hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags im Rahmen der Beratungen über den Nachtragshaushalt 2012 beschlossen, dass die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg bereits zum 1. September 2012 vollständig vom Freistaat Bayern übernommen werden soll.

 

Vortragsreihe zum Jubiläum

475 Jahre Stadtbibliothek Augsburg, 1537–2012

 

24.04.2012 – Vortrag von Prof. Dr. Rolf Kießling

Kirchenordnung, Schulorganisation und Bibliotheksgründung – 1537 als Epochenjahr der Augsburger Geschichte

Das Jahr 1537 ist nicht nur das Gründungsjahr der Stadtbibliothek, sondern ein wichtiges Datum in der Geschichte Augsburgs überhaupt: Mit dem Beschluss des Großen Rates, ausschließlich den reformatorischen Gottesdienst zuzulassen und die anders denkenden Stifte und Klöster ins Exil zu zwingen, wurde Augsburg (fast) rein evangelisch. Das hatte eine ganze Reihe von Konsequenzen: Zum einen konzipierte man eine Kirchenordnung, angereichert durch eine Zucht- und Policeyordnung. Zum anderen wurde das Bildungswesen neu gestaltet und der Rat übernahm die Aufsicht über das gesamte Schulwesen. Und zum dritten schritt man zur Gründung einer städtischen Bibliothek – denn das gesammelte Wissen sollte die geistigen Grundlagen für das städtische Gemeinwesen bereitstellen. Dahinter zeichnet sich ein neues Konzept des Selbstverständnisses von den Aufgaben einer Stadt ab.

Prof. Dr. Rolf Kießling war von 1994 – 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg. Er ist ordentliches Mitglied der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie 1. Vorsitzender der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft. Schwerpunkte seiner zahlreichen Veröffentlichungen sind die Stadt Augsburg im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit, die schwäbischen Reichsstädte und ihre Beziehungen zu ihrem Umland und das Landjudentum in Bayerisch-Schwaben.

 

05.06.2012 – Vortrag von Dr. Helmut Zäh

Vom Provisorium zum eigenen Haus – Die ersten 50 Jahre der Augsburger Stadtbibliothek (1537–1593)

 Als die Stadtbibliothek 1537 gegründet wurde, nahm sie zunächst die Bücherbestände des verlassenen Karmeliterklosters St. Anna sowie einen Teil der Bücher des Dominikaner-klosters St. Magdalena auf, wurde aber rasch durch gezielte Neuerwerbungen erweitert. In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehen hatte sie noch kein festes Domizil, sondern wechselte mehrfach ihren Standort in leerstehenden Klöstern, bis für sie 1562/63 im Annahof ein eigenes Gebäude errichtet wurde. Unter dem seit 1557 amtierenden Stadtbibliothekar Hieronymus Wolf, einem europaweit bekannten Gelehrten, entwickelte sie sich zu einer der bedeutendsten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum.

Dr. Helmut Zäh ist 1. Vorsitzender der Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg e.V. Als Wissenschaftler beschäftigt er sich vor allem mit der lateinischen Literatur des Humanismus, dem Buchwesen und der Bibliotheksgeschichte. Nachdem er bereits an der Ausstellung „Die Fugger im Bild" in der Bayerischen Staatsbibliothek mitgearbeitet hatte, kuratierte er zusammen mit Christoph Emmendörffer die Ausstellung „Bürgermacht & Bücherpracht" im Augsburger Maximilianmuseum. Zusammen mit Hans-Martin Kaulbach ist er auch für den aktuellen Katalog „Das Augsburger Geschlechterbuch. Wappenpracht und Figurenkunst" der Staatsgalerie Stuttgart verantwortlich.

 

26.06.2012 – Vortrag von Dr. Magnus Ulrich Ferber

„Da unter der Erde vergrabene Schätze keine Frucht bringen ..." – Die Augsburger Stadtbibliothek unter David Hoeschel (1593–1617)

Als David Hoeschel, der selbst das Annagymnasium besucht hatte, 1593 Rektor der Schule und somit auch Leiter der Augsburger Stadtbibliothek wurde, setzte er sich zum Ziel, den dort vorhandenen bedeutenden Bestand an griechischen Handschriften der gelehrten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dem diente zunächst die Zusammenstellung eines ausführlichen gedruckten Katalogs, dann aber auch die konsequente Edition der Handschriften in Buchform. Zu diesem Zweck gründete Hoeschel mit seinem Freund Marx Welser, der als Stadtpfleger die Stadtbibliothek auch politisch unterstützte, sogar einen eigenen Wissenschaftsverlag. Unter Hoeschel und Welser erlebte der Humanismus in Augsburg eine Spätblüte, der in diesem Vortrag nachgegangen werden soll.

 Dr. Magnus Ulrich Ferber wurde 2004 an der Universität Augsburg mit einer Arbeit über den Briefwechsel des gelehrten Augsburger Stadtpflegers Marx Welser promoviert. Seit diesem Jahr ist er Mitarbeiter am Editionsprojekt „Die Korrespondenz von Matthäus Rader SJ" der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Autor der Bücher „Die Fugger und Welser" (zusammen mit Regina Dauser) und zuletzt „Augsburg im 16. Jahrhundert" in der Reihe „Das bayerische Jahrtausend".

 

Pressemeldung vom 25.08.2012

Mögliche Verzögerung der Übernahme der Bibliothek durch Freistaat wegen Grundstücksfragen des Maria-Theresia-Gymnasiums

 

17.07.2012 – Vortrag von Dr. Helmut Gier

„Cette magnifique Bibliothèque de la Ville" – Die Augsburger Stadtbibliothek in alten Reisebeschreibungen

Mit Rezitationen von Jörg Stuttmann

 Die alte Stadtbibliothek im Annahof war seit ihrer Erbauung 1562/63 stolzes Vorzeigeobjekt des Augsburger Rats und bis ins 19. Jahrhundert Ziel von Bildungsreisenden und Gelehrten aus ganz Europa. Etliche der Besucher hielten ihre Eindrücke in teils gedruckten, teils handschriftlich überlieferten Beschreibungen fest. Diese Reiseberichte sind sowohl ein wichtiges Zeugnis für das Ansehen, das die Stadtbibliothek weit über die Grenzen des Alten Reiches hinaus genoss, als auch eine wertvolle Quelle für die Rekonstruktion des 1894 abgebrochenen Gebäudes und seiner Ausstattung.

Dr. Helmut Gier studierte Germanistik und Romanistik in München und ist seit 1985 Direktor der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Er ist zudem 2. Vorsitzender der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft und des Historischen Vereins für Schwaben. Themen seiner zahlreichen Veröffentlichungen sind vor allem die Augsburger und ostschwäbische Bibliotheks-, Buch- und Kulturgeschichte sowie Bertolt Brecht.

Jörg Stuttmann ist ein weithin über Augsburg hinaus bekannter Schauspieler, Synchron- und Kommentarsprecher, Künstler und Autor.

 

27.10.2012 – Speicher des Wissens. 475 Jahre Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Tag der offenen Tür, 14–18 Uhr

Programm

14:15 Uhr: Begrüßung durch Dr. Brigitte Schürmann / Dr. Helmut Zäh

14:30–15:00 Uhr: Vokalmusik aus der Gründungszeit der Stadtbibliothek (Ludwig Senfl, Heinrich Isaac, Orlando di Lasso) mit Prof. Dr. Franz Körndle / Ensemble Cantorinus

Vorträge im Lesesaal

15:15–15:45 Uhr:  Prof. Dr. Rolf Kießling: 1537. Das Gründungsjahr der Stadtbibliothek in der Augsburger Geschichte

16:00–16:30 Uhr: Dr. Helmut Zäh: Die Gründung der Stadtbibliothek und ihr Aufstieg zu europäischem Rang

16:45–17:15 Uhr: Dr. Magnus Ulrich Feber: die große Zeit der Stadtbibliothek unter David Hoeschel

Ausstellungen

Zimeliensaal 1: Augsburg als Mozartstadt in der Stadt- und Staatsbibliothek

Zimeliensaal 2: Kostbare Einbände vom 15.–20. Jahrhundert

Eingangsbereich: Unter sieben Dächern: Das Gebäude der Stadtbibliothek von 1562/63

Treppenhaus: Das heutige Gebäude der Staats- und Stadtbibliothek

 

18.09.2012 – Vortrag von Prof. Dr. Brigitte Mondrain

1544: 100 griechische Handschriften begründen den Weltruhm der Augsburger Stadtbibliothek

1544 erwarb der Augsburger Rat für die neu gegründete Stadtbibliothek eine Sammlung von 100 griechischen Handschriften, die von einem bekannten griechischen Buchhändler und Gelehrten in Venedig angeboten worden war. Bei diesem ganz außergewöhnlichen Ankauf spielten humanistische Einflüsse auf den Rat eine entscheidende Rolle. Die spektakuläre Erwerbung machte die Stadtbibliothek auf einmal zu einer weltweit einzigartigen Institution. Der Vortrag wird erläutern, worum es sich bei diesen Handschriften, die sich sowohl durch ihre Anzahl als auch durch ihre Qualität auszeichnen, handelt, woher sie ursprünglich kamen und wie sie in Augsburg benutzt und für Texteditionen herangezogen wurden.

Prof. Dr. Brigitte Mondrain lehrt Klassische Philologie an der Ecole pratique des hautes études der Pariser Sorbonne und ist eine führende Spezialistin für griechische Handschriften. Sie hat mehrere Beiträge zur Geschichte der berühmten griechischen Handschriften der alten Augsburger Stadtbibliothek, die 1806 alle nach München gebracht wurden, verfasst.

 

23.10.2012 – Vortrag von Ulrich Heiß M.A.

Unter sieben Dächern – Baugeschichte und Rekonstruktion der alten Stadtbibliothek von 1562/63

 Ziel des Vortrags ist es, aus allen erreichbaren Quellen und Befunden einen aus dem Stadtbild und dem Stadtgedächtnis verschwundenen Renaissancebau wieder sichtbar zu machen. Es gibt Ansichten der alten Stadtbibliothek in Stichen und Plänen, es haben sich ein paar dreidimensionale Baudetails erhalten, es gibt die Grabungsbefunde aus der Zeit des Baus der Anna-Tiefgarage, dazu kommen Bauakten und Baubeschreibungen und sogar ein Foto kurz vor dem Abriss 1894. Aus all diesen Quellen lässt sich das Gebäude in seiner Funktion und Dimension gut rekonstruieren. Die architekturhistorische Bedeutung als singuläres Beispiel eines städtischen Bibliotheksbaus des 16. Jahrhunderts und seine Stellung innerhalb der profanen Renaissancearchitektur nördlich der Alpen wird dadurch besser verständlich.

 Ulrich Heiß war nach dem Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Alten Geschichte von 1988–2000 Mitarbeiter des Architekturmuseums der TU München, seit 1993 zuständig für das Architekturmuseum Schwaben in Augsburg. Von 2004–2009 leitete er das Kunsthaus Kaufbeuren. Er publizierte eine Vielzahl von Beiträgen zur Kunst- und Architekturgeschichte Augsburgs. Außerdem trat er als Kinderbuchautor hervor.

 

20.11.2012 – Vortrag von Edith Seidl M.A.

Zeit des Übergangs (1806–1818) – Von der Stadtbibliothek zur Vereinigten Königlichen Kreis- und Stadtbibliothek Augsburg

Mit dem Übergang der Reichsstadt Augsburg an das Königreich Bayern 1806 wurden sofort alle Handschriften der alten Stadtbibliothek, darunter die berühmten griechischen Codices, sowie viele Frühdrucke in die königliche Hofbibliothek nach München überführt. Doch brachte das Ende der reichsstädtischen Zeit nicht nur Verluste. Augsburg wurde Sitz der neu gegründeten schwäbischen Kreis- und Provinzialbibliothek, in der die Bestände der alten Stadtbibliothek mit den Bibliotheken der aufgelösten Augsburger Stifte und Klöster vereinigt wurden. In den folgenden Jahren erhielt die Bibliothek weitere bedeutende Zugänge aus schwäbischen Klöstern und anderen kirchlichen Institutionen. Allerdings verblieben alle diese Bücher im Besitz des bayerischen Staates. 1818 umfasste die damalige Vereinigte Königliche Kreis- und Stadtbibliothek über 100.000 Bände, die noch heute den wertvollen Altbestand der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg ausmachen.

Edith Seidl beschäftigte sich seit ihrem Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Augsburg mit Themen und Personen der Umbruchszeit um 1800, so mit dem Arzt Joseph von Ahorner, dem letzten Augsburger Fürstbischof Clemens Wenzeslaus von Sachsen, dem Schmetterlingsforscher Jakob Hübner oder dem Benediktiner und Bistumshistoriker Placidus Braun. Derzeit erforscht sie die umfangreiche Korrespondenz des Augsburger Antiquars und Frühdruckforschers Georg Wilhelm Zapf. Beteiligt war sie außerdem an der Ausstellung und dem Katalog „Bürgermacht & Bücherpracht" im Maximilianmuseum, ebenso an dem neu erschienenen Begleitband zur Ausstellung „Das Augsburger Geschlechterbuch" in der Staatsgalerie Stuttgart. 

Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg e.V. | info@initiative-stabi.org